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Statuten

statutDAS STATUT DES VSM
Einstimmig genehmigt von der 65. Jahreshauptversammlung

am 10. März 2013 in Bozen

1. Name, Sitz und Dauer des Verbandes
Die Vereinigung führt den Namen „Verband Südtiroler Musikkapellen“ (kurz VSM genannt). Sie hat ihren Sitz in 39100 Bozen, Schlernstraße 1.
Die Dauer ihrer Tätigkeit ist unbeschränkt.

2. Zweck des Verbandes
Zweck des Verbandes ist die Förderung und Pflege der Blasmusik, die Hebung der musikalischen Leistungsfähigkeit der Mitgliedskapellen, die Werbung um das Verständnis für qualitätsvolle Blasmusik die Förderung des kulturellen Bewusstseins sowie die Wahrnehmung und Vertretung gemeinsamer Interessen und Ziele der Südtiroler Blasmusikkapellen. Der Verband unterstützt die Mitglieder durch umfassende Aus- und Weiterbildungsangebote und Dienstleistungen, die auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind und ihnen die Durchführung ihrer Tätigkeiten erleichtern.
Die Tätigkeit des Verbandes ist unpolitisch, gemeinnützig und nicht auf die Erzielung von Gewinnen gerichtet.

3. Beschaffung der Geldmittel
Die zur Erreichung der Ziele des VSM erforderlichen Geldmittel werden aufgebracht durch:

  • Beiträge und Kursgebühren der Mitglieder;
  • öffentliche Beiträge und Fördermittel;
  • Einnahmen aus Verbandsveranstaltungen;
  • sonstige Einnahmen.

Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

4. Vermögen
Das Vermögen des Verbandes besteht aus:

  • beweglichen und unbeweglichen Gütern, die durch Ankauf, Schenkung oder jedwede andere Art in das Eigentum des VSM übergegangen sind;
  • den besonderen Rücklagen.

Über das gesamte Vermögen des Verbandes ist ein genaues Inventar zu führen, das jeweils am Ende des Rechnungsjahres zu ergänzen ist.

Jede Art von Vermögen, das im Rahmen eines Bezirkes für den Bezirk erworben wird, bildet einen Vermögensbestandteil des Verbandes. Dieses Vermögen bleibt ausschließlich dem jeweiligen Bezirk für seine Tätigkeiten vorbehalten, die er im Rahmen der in der Generalversammlung des VSM bzw. im Verbandsvorstand definierten Ziele und Schwerpunkte abwickelt.
Die Verwaltung desselben wird dem Bezirksausschuss übertragen und hat nach den Bestimmungen der vorliegenden Satzungen bzw. nach den Beschlüssen des Verbandsvorstandes zu erfolgen.

Sämtliche Einnahmen aus Veranstaltungen und Beiträgen von öffentlichen und privaten Körperschaften oder Personen sowie allfällige Verwaltungsüberschüsse dürfen ausschließlich für laufende Ausgaben und Investitionen zur Gewährleistung der institutionellen Tätigkeit des Verbandes verwendet werden.
Die Verteilung von Einnahmen und Überschüssen des Vereinsvermögens oder von Rücklagen an die Mitglieder, auch in indirekter oder zeitversetzter Form, ist ausdrücklich ausgeschlossen.

5. Mitgliedschaft
Der VSM besteht aus:
a) ordentlichen Mitgliedern
b) Ehrenmitgliedern

Ordentliche Mitglieder können Musikkapellen werden, die ihren Sitz in Südtirol haben, sich auf dem Gebiete der Blasmusik betätigen, eine Vereinsstruktur und mehrere Aktivitäten im Jahreslauf vorzuweisen haben.

Die Aufnahme als ordentliches Mitglied wird vom Verbandsvorstand aufgrund eines schriftlichen Aufnahme-Antrages mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen. Im Falle einer Ablehnung des Antrages muss diese begründet werden.

Die Mitgliedschaft im Verband kann nicht an Dritte abgetreten werden. Zeitlich begrenzte Mitgliedschaften sind nicht zulässig.

Ehrenmitglied kann eine Person werden, die sich um den VSM oder die Blasmusik in Südtirol außerordentliche Verdienste erworben hat.
Die Ernennung zum Ehrenmitglied des VSM erfolgt auf Vorschlag des Verbandsvorstandes durch die Generalversammlung, wobei eine Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich ist.

6. Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:
a) bei Auflösung der Musikkapelle;
b) durch freiwilligen Austritt;
c) durch Ausschluss.

Der freiwillige Austritt ist sechs Monate vor Ablauf eines Jahres schriftlich dem Verbandsvorstand bekanntzugeben. Die Mitgliedschaft erlischt dann mit Jahresende. Allfällige noch offene Verbindlichkeiten gegenüber dem VSM sind vorher restlos zu begleichen.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn:

  • die Satzung oder die ordentlich gefassten Beschlüsse der Generalversammlung oder des Verbandsvorstandes nicht eingehalten werden;
  • die Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren trotz schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von 6 Monaten bezahlt werden;
  • das Ansehen und die Ziele des VSM gefährdet oder verletzt werden;
  • es sich dem Spruch des Schiedsgerichtes nicht unterwirft.

Der Ausschluss wird vom Verbandsvorstand mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen; das betroffene Mitglied ist davon mittels eingeschriebenem Brief zu benachrichtigen. Der Ausschluss ist zu begründen; eine Rekursmöglichkeit besteht nicht.
Sowohl beim freiwilligen Austritt als auch im Falle eines Ausschlusses hat der Betroffene keinerlei Anspruch auf das Vermögen des Verbandes.

7. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder sind berechtigt:

  • zur Jahreshauptversammlung und zu allen ausgeschriebenen Veranstaltungen Vertreter zu entsenden;
  • bei den Wahlen des Verbandsvorstandes sowie bei Abstimmungen in der Jahreshauptversammlung das Stimmrecht auszuüben;
  • schriftliche Anträge sowohl an den Verbands-vorstand als auch an die Jahreshauptversammlung einzubringen. Die Anträge an den Verbands-vorstand müssen zwei Wochen vor der Sitzung, jene an die Jahreshauptversammlung vier Wochen vor dem Termin vorliegen;
  • entsprechend der Wahlordnung Kandidaten für die Wahl in den Verbandsvorstand zu nominieren.

Die Ehrenmitglieder sind berechtigt, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Ein Stimmrecht steht ihnen nicht zu.

Die Mitglieder sind verpflichtet:

  • die Ziele des VSM nach besten Kräften zu fördern und zu unterstützen;
  • die Satzung und die Beschlüsse der Organe des VSM zu beachten;
  • den Mitgliedsbeitrag und die Kursgebühren termingemäß zu entrichten;
  • alles zu unterlassen, was zu einer Schädigung des Ansehens des VSM führen könnte.

8. Die Organe des VSM
Die Organe des VSM sind:

  • die Jahreshauptversammlung;
  • der Vorstand;
  • der geschäftsführende Ausschuss;
  • die Fachgruppen;
  • die Bezirke;
  • die Rechnungsrevisoren;
  • das Schiedsgericht.

9. Die Jahreshauptversammlung
Die ordentliche Jahreshauptversammlung wird vom Verbandsobmann jährlich einmal, innerhalb von vier Monaten nach Beginn eines neuen Rechnungsjahres, einberufen.
Die Einberufung hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung, des Ortes und des Beginns mindestens acht Tage vor dem Termin zu erfolgen.
Teilnahmeberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder mit beschließender Stimme und die Ehrenmitglieder.
Die ordentlichen Mitglieder werden grundsätzlich durch deren Obmann/Obfrau vertreten, der/die im Falle der Verhinderung durch den/die Stellvertreter/in oder ein Ausschussmitglied ersetzt werden kann. Sie müssen sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweisen.
Die Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichtes der Funktionäre;
  • Genehmigung der Jahresabschlussrechnung;
  • Wahl des Verbandsvorstandes;
  • Entlastung des Verbandsvorstandes;
  • Wahl der Rechnungsprüfer;
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern;
  • Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes oder der ordentlichen Mitglieder;
  • Statutenänderung;
  • Auflösung des VSM.

Über Gegenstände, die nicht auf der Tagesordnung sind, kann die Jahreshauptversammlung nur beschließen, wenn hierzu die Zustimmung aller anwesenden Mitglieder erfolgt.
Jedes ordentliche Mitglied verfügt über eine Stimme.
Die Jahreshauptversammlung ist in erster Einberufung bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte + 1 der Mitglieder beschlussfähig. In zweiter Einberufung ist sie bei jeder Stimmenanzahl beschlussfähig, wobei die zweite Einberufung erneut durch den Verbandsobmann zu erfolgen hat.
Die Beschlüsse werden, mit Ausnahme der Statutenänderung und der Auflösung, mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst.

Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt, Stimmenthaltungen bleiben bei der Stimmenzählung unberücksichtigt.

Die in vorschriftsmäßig einberufener Jahreshauptversammlung gefassten Beschlüsse haben für alle, auch die nicht vertretenen ordentlichen Mitglieder, verbindliche Kraft.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Verbandsobmann jedes Mal dann einberufen, wenn es der Vorstand für notwendig erachtet oder, wenn es von mindestens einem Zehntel aller Mitglieder verlangt wird.

10.Die Wahl des Verbandsvorstandes
Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung durch Stimmzettel.
Die Funktionäre werden von der Jahreshauptversammlung in ihrer Funktion gewählt.
Zur ordnungsgemäßen Vorbereitung und Durchführung der Vorstandswahlen kann der Verbandsvorstand eine eigene Wahlordnung beschließen.

11. Der Vorstand
Die Geschäfte des Verbandes werden von einem Vorstand verwaltet, der von der Jahreshauptversammlung gewählt wird und sich wie folgt zusammensetzt:

  • Verbandsobmann;
  • zwei Verbandsobmann-Stellvertreter;
  • Verbandskapellmeister;
  • Verbandskapellmeister-Stellvertreter;
  • Verbandsjugendleiter;
  • zwei Verbandsjugendleiter-Stellvertreter;
  • Verbandsstabführer;
  • Verbandskassier
  • Verbandspressereferent
  • die von den Bezirksversammlungen gewählten Bezirksobmänner.

Die Jahreshauptversammlung kann zur Besetzung der Funktionen des Verbandsvorstandes auch Personen wählen, die nicht aus den Reihen der angeschlossenen Vereine stammen.
Die Mitglieder des Verbandsvorstandes bleiben drei Jahre im Amt und sind bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres wieder wählbar.
Der Verbandsvorstand kann für besondere Aufgaben Unterausschüsse bilden und die Vorsitzenden derselben zu den Vorstandssitzungen heranziehen. Er kann auch Einzelpersonen mit besonderen Aufgaben beauftragen.
Die Unterausschüsse haben über Ihre Beratungen ein Protokoll zu führen, das dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen ist und der die allfälligen Beschlüsse zu fassen hat.

12. Der geschäftsführende Ausschuss
Der geschäftsführende Ausschuss hat den Vorstand zu entlasten und erledigt die laufenden Angelegenheiten.
Innerhalb des durch die Beschlüsse des Vorstandes und der Jahreshauptversammlung vorgegebenen Rahmens kann der geschäftsführende Ausschuss allgemein verbindliche Entscheidungen treffen. In finanziellen Belangen sind auf jeden Fall der vom Vorstand erstellte Haushaltsplan und die dort enthaltenen Budgetposten einzuhalten.

Weiters ist er zuständig für die Vorbereitung der Vorstandssitzungen sowie für die Verleihung von Verdienst- und Ehrenzeichen, ausgenommen die Verleihung des Verdienststerns und der goldenen Ehrennadel (Zuständigkeit des Vorstandes) und die Ernennung von Ehrenmitgliedern (Zuständigkeit der Jahreshauptversammlung).
Der geschäftsführende Ausschuss besteht aus dem Verbandsobmann, dem Verbandskapellmeister, dem Verbandsjugendleiter, dem Verbandsstabführer und dem Verbandskassier.

Er wird vom Verbandsobmann nach Bedarf einberufen.
Für bestimmte Fragen können jederzeit weitere Vorstandsmitglieder und Fachleute beigezogen werden.
Die Mitglieder sind mindestens eine Woche vor dem Termin einzuberufen.
Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst, bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt.
Über die Beratungen des geschäftsführenden Ausschusses ist ein Protokoll zu führen, das dem Vorstand zur Kenntnis zu bringen ist.

13. Der Verbandsobmann
Der Verbandsobmann ist der gesetzliche Vertreter des Verbandes. Er vertritt den VSM nach außen und innen.
Er führt den Vorsitz bei sämtlichen Sitzungen und Tagungen des Verbandsvorstandes, des geschäftsführenden Ausschusses und bei der Jahreshauptversammlung.

14. Die Mitglieder des Verbandsvorstandes
Die beiden Verbandsobmann-Stellvertreter vertreten den VSM bei Verhinderung des Obmannes in allen dem Obmann zustehenden Belangen.

Der Verbandskapellmeister, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, führt den Vorsitz in der Fachgruppe der Kapellmeister. Er hat dem Vorstand über die Beratungen dieser Fachgruppe zu berichten und die musikalischen Belange im Vorstand zu vertreten.

Der Verbandsjugendleiter, im Verhinderungsfall einer seiner Stellvertreter, ist für die Belange der Jugendarbeit im VSM zuständig. Er führt den Vorsitz in der Fachgruppe der Jugendleiter und hat dem Vorstand über die Arbeit dieser Fachgruppe zu berichten.

Der Verbandsstabführer ist für die Belange der Marschmusik sowie für den Bereich „Musik in Bewegung“ zuständig. Er führt den Vorsitz in der Fachgruppe der Stabführer und hat dem Vorstand über die Arbeit dieser Fachgruppe zu berichten.

Der Verbandskassier hat genaue Aufzeichnungen der Einnahmen und Ausgaben des VSM zu führen. Alle Kassenbelege sind ordnungsgemäß mindestens bis zur Genehmigung des Kassenberichtes durch die Jahreshauptversammlung aufzubewahren. Außerdem ist er für die Erstellung des Haushaltsvoranschlages und der Jahresabschlussrechnung zuständig. Er hat für eine ausgewogene Finanzgebarung Sorge zu tragen und dem Vorstand regelmäßig über die finanzielle Situation des Verbandes zu berichten. Er ist auf Konten und Sparbüchern des VSM zeichnungsberechtigt.

Der Verbandspressereferent hat für die Darstellung der Verbandsarbeit in den verbandseigenen Medien sowie in den lokalen und internationalen Medien Sorge zu tragen.

15. Die Fachgruppen
Die Fachgruppen sind für die Beratung des Vorstandes in allen fachlich-musikalischen Belangen des Verbandes (Fachgruppe Kapellmeister), in den Belangen der Jugendarbeit (Fachgruppe Jugendleiter) und in den Belangen der Musik in Bewegung (Fachgruppe Stabführer) zuständig.

Die „Fachgruppe Kapellmeister“ besteht aus:

  • dem Verbandskapellmeister,
  • dem Verbandskapellmeister-Stellvertreter,
  • den in den Bezirksversammlungen gewählten Bezirkskapellmeistern.

Die „Fachgruppe Jugendleiter“ besteht aus:

  • dem Verbandsjugendleiter;
  • den beiden Verbandsjugendleiter-Stellvertretern,
  • den in den Bezirksversammlungen gewählten Bezirksjugendleitern.

Die „ Fachgruppe Stabführer“ besteht aus:

  • dem Verbandsstabführer ,
  • den in den Bezirksversammlungen gewählten Bezirksstabführern.

Die Fachgruppen werden vom jeweiligen Vorsitzenden nach Bedarf einberufen.
Für bestimmte Fragen können jederzeit weitere Vorstandsmitglieder oder auch außenstehende Fachleute beigezogen werden, sofern dem Verband daraus keine finanziellen Belastungen erwachsen.

Die Aufgaben der Fachgruppen sind insbesondere:

  • Planung und Ausrichtung von Schulungskursen;
  • Planung und Ausrichtung von Fachtagungen, Konferenzen usw;
  • die fachliche Betreuung und Beratung der verbandseigenen Zeitschrift;
  • jedwede Art von fachlicher Betreuung und Beratung der Kapellmeister, der Jugendleiter und der Stabführer der Mitgliedskapellen;
  • Entwicklung jedweder musikalisch-fachlichen Initiative und deren Unterbreitung an den Verbandsvorstand zur Durchführung.

Über die Sitzungen der Fachgruppen ist ein Protokoll zu führen, das dem Vorstand für weitere Maßnahmen und eventuelle Beschlussfassungen zur Kenntnis zu bringen ist.

Für die Fachgruppen gelten vollinhaltlich die Bestimmungen des vorliegenden Statutes.

16. Die Bezirke
Die Bezirke sind eine organisatorische Gliederung des Gesamtverbandes zur besseren Wahrnehmung der Aufgaben in den jeweiligen Einzugsgebieten.
Bezirke können durch mindestens zehn Kapellen eines zusammenhängenden Gebietes gebildet werden, wenn:

  • mindestens zwei Drittel der betroffenen Kapellen dies für vorteilhaft halten;
  • die personellen Voraussetzungen hierfür gegeben sind;

Zusätzlich zu den bestehenden Bezirken können
Neugründungen von Bezirken nur dann erfolgen, wenn die Arbeit des Verbandes in den bereits bestehenden nicht beeinträchtigt wird;

Ein Bezirk kann aufgelöst werden, wenn:

  • zwei Drittel der Mitgliedskapellen dafür stimmen;
  • die Voraussetzungen für den Bestand eines Bezirkes nicht mehr gegeben sind;
  • die Arbeit im Bezirk sich gegen den Verband richtet.

In den beiden letzten Fällen vollzieht die Auflösung der Verbandsvorstand durch Beschluss von mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder. Der Auflösungsbeschluss ist den betroffenen Kapellen umgehend schriftlich mitzuteilen. Die Kapellen aus dem aufgelösten Bezirk werden vom Nachbarbezirk betreut.

Zur Erledigung der Aufgaben in den Bezirken und zur Vertretung der Interessen der Mitgliedskapellen der einzelnen Bezirke im Verbandsvorstand werden Bezirksausschüsse gebildet. Diese werden von hierzu einberufenen Bezirksversammlungen gewählt und setzen sich wie folgt zusammen:

  • Bezirksobmann;
  • Bezirkskapellmeister;
  • Bezirksjugendleiter;
  • Bezirksstabführer;
  • Bezirksschriftführer;
  • Bezirkskassier;

Zusätzlich zu diesen auf jeden Fall einzeln zu besetzenden Funktionen kann ein Bezirkspressereferent, eine beliebige Anzahl von Stellvertretern, Beiräten und/oder Gebietsvertreter gewählt werden, wobei ein und dieselbe Person auch mehrere dieser Funktionen innehaben kann.
Die Mitglieder der Bezirksausschüsse bleiben drei Jahre im Amt und sind bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres wieder wählbar.
Zur Erledigung der fachlich-musikalischen Aufgaben in den Bezirken können Fachgruppen gebildet werden.

Für die Bezirksausschüsse gelten vollinhaltlich die Bestimmungen des vorliegenden Statutes.

17. Die Rechnungsrevisoren
Die Rechnungsrevisoren werden von der Jahreshauptversammlung gewählt und bleiben drei Jahre im Amt.

Zu Rechnungsrevisoren können zwei Personen gewählt werden, die weder Mitglied des Verbandsvorstandes noch eines Bezirksausschusses, noch Angestellte des VSM sein dürfen.

  • Die Rechnungsrevisoren haben folgende Aufgaben:
  • Kontrolle und Überprüfung der gesamten Vermögensgebarung des VSM;
  • Kontrolle der ordnungsgemäßen Aufzeichnungen des Verbandskassiers;
  • Kontrolle der zweckmäßigen Verwendung der Einnahmen.

Den Rechnungsrevisoren sind auf deren Anforderung alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
Die Rechnungsrevisoren treten mindestens einmal jährlich zu einer Kontrollsitzung zusammen. Sie haben über das Ergebnis ihrer Prüfung der Jahreshauptversammlung zu berichten.

18.Ehrenamtlichkeit und Vergütungen
Die Mitglieder des Verbandsvorstandes, der Fachgruppen, der Bezirksausschüsse sowie die Rechnungsrevisoren erbringen ihre institutionellen Leistungen grundsätzlich ehrenamtlich, haben jedoch Anspruch auf Ersatz der ihnen im Dienste des Verbandes erwachsenen Auslagen.

Für außerordentliche Leistungen, die den Rahmen der institutionellen Aufgaben überschreiten oder außergewöhnlichen zeitlichen Aufwand beanspruchen (wie z.B. die Leitung von und der Unterricht bei Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, das Halten von Fachvorträgen sowie die Tätigkeit als Mitglied in Prüfungskommissionen, als Wertungsrichter oder Juror, usw.), können obengenannte Funktionäre nach entsprechender Beschlussfassung durch den Verbandsvorstand vergütet werden

19. Verbandsgeschäftsstelle
Der Landesgeschäftsstelle obliegt die Besorgung der laufenden Verbandsgeschäfte nach den Richtlinien und Weisungen der Verbandsorgane und des Verbandsobmannes. Ihr steht der Geschäftsführer vor.
Der Geschäftsführer nimmt an der Jahreshauptversammlung, an den Sitzungen des Vorstandes und des geschäftsführenden Ausschusses mit beratender Stimme teil und führt darüber ein schriftliches Protokoll.
Bei Bedarf arbeitet er bei Verbandsveranstaltungen und allfälligen Arbeitsgruppen mit und wird auch zu Bezirksversammlungen eingeladen.

20. Das Schiedsgericht
Zur Schlichtung von Streitigkeiten aus dem Verhältnis zwischen Mitgliedern des VSM ist ein Schiedsgericht zuständig. Das Schiedsgericht besteht aus drei Personen. Je eine wird von den Parteien namhaft gemacht, die ihrerseits gemeinsam den Dritten als Vorsitzenden des Schiedsgerichtes bestimmen. Die Anrufung des Schiedsgerichtes hat in schriftlicher Form über den Verbandsvorstand zu erfolgen, wobei gleichzeitig die Nominierung des eigenen Schiedsrichters zu erfolgen hat.
Der Verbandsvorstand hat die Beschwerde innerhalb von zwei Wochen der Gegenpartei weiterzuleiten und sie aufzufordern, innerhalb von zwei Wochen ihren Vertreter zu nominieren.
Ernennt der Beschwerdegegner innerhalb der gegebenen Frist keinen Vertreter, wird dieser vom Verbandsvorstand nominiert.
Dem Schiedsgericht steht die Form der Verhandlungsführung völlig frei. Zu Beginn des Verfahrens hat der Vorsitzende eine gütliche Einigung zu versuchen. Ist eine solche nicht möglich, entscheidet das Schiedsgericht nach genauer Prüfung aller vorgebrachten Argumente mit Stimmenmehrheit, Stimmenthaltung ist unzulässig.
Der Schiedsspruch hat innerhalb von zwei Monaten nach Eröffnung des Verfahrens zu erfolgen. Das Schiedsgericht entscheidet endgültig. Der Schiedsspruch samt Begründung ist den Parteien und dem Verbandsvorstand schriftlich mittels eines eingeschriebenen Briefes zur Kenntnis zu bringen.
Gegen den Streitteil, der sich dem Schiedsspruch nicht unterwirft, ist ein Ausschlussverfahren einzuleiten. Jede Partei hat für ihre und ihres Vertreters Kosten selbst aufzukommen, ebenso für die Auslagen und Kosten der von ihr beantragten Zeugen und Sachverständigen. Alle übrigen Kosten des Verfahrens, insbesondere die Auslagen und Aufwendungen des Vorsitzenden tragen die Parteien zu gleichen Teilen.

21. Satzungsänderungen und Auflösung des VSM

Änderungen dieser Satzung können ausschließlich durch die Jahreshauptversammlung beschlossen werden, wenn dies von der Tagesordnung vorgesehen ist und drei Viertel aller Mitglieder anwesend sind. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von 50 Prozent plus einer Stimme der anwesenden Mitglieder.

Die Auflösung des Verbandes kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss erfordert die Drei-Viertel-Mehrheit aller Mitglieder.

Im Falle einer freiwilligen Au

 

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