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Bezirk Bruneck Über uns

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In der faschistische Ära und während des 2. Weltkrieges ist die Blasmusik, wie überall im Lande, auch im Pustertal fast zum Erliegen gekommen. Obwohl in kleinen Kreisen/Gruppen in einzelnen Orten durchgehend musiziert worden war, im Jahre 1944 sogar eine improvisierte Südtiroler-Standschützenkapelle ihr angeordnetes Spiel erklingen ließ, hatte das Blasmusikwesen insgesamt erst im Sommer 1948 zögernd wieder erste Lebenszeichen vorn sich gegeben
Der Entschluss, einen Landesverband der Südtiroler Musikkapellen zu gründen wurde auch im Pustertal mit vorsichtiger Zustimmung aufgenommen und so begab sich eine Abordnung aus unserem Tal nach Bozen um dort unsere Kapellen bei der Gründungsversammlung am 28. August 1948 zu vertreten. Das waren Josef Steinmair / Kapellmeister in Sexten, Peter Knapp / Kpm. in St. Lorenzen, Anton Passler / Obmann der Musikkapelle Pfalzen, Hans Niederbacher / Kpm. in Reischach /Bruneck und Johann Brunner / Obmann der Musikkapelle Niederolang. In den Verbandsvorstand wurde Hans Niederbacher bestellt; er wurde mit der Ausbildung der Kapellmeister und Musikanten betraut. Johann Brunner wurde zum Sprecher des Bezirkes Pustertal ins Gremium aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt gab es 31 aktive Musikkapellen im Pustertal.
Bei der im Herbst anberaumten Gründungsversammlung des Bezirksverbandes Pustertal nahmen 23 Vertretungen davon teil und 18 davon traten sofort dem neu gegründeten VSM bei. Die restlichen Musikkapellen mussten erst von der Notwendigkeit eines gesamten Verbandes überzeugt werden.
Dem durch Wahl bestellten provisorischen Bezirksvorstand gehörten an: Johann Brunner als Obmann, Josef Hochkofler als Kapellmeister, Hans Damias als Schriftführer, Hans Niederbacher als Jugendausbildner und Pressereferent, sowie als Ausschussmitglieder Alois Reden, Peter Knapp und Zeno Agreiter.
Ihnen oblag die schwere Aufgabe, dem Bezirk Bruneck die notwendigen Impulse für den Neubeginn im Pustertal zu geben, anzuspornen, aufzumuntern, etwas im musikalischen Bereich zu wagen, Zusammengehörigkeitsgefühl zu wecken bzw. zu stärken, musikalische Nachbarschaftshilfe zu leisten, Kapellmeister zusammenzuführen, Jungmusikanten auszubilden, Musikauftritte zu koordinieren und zu fördern u. a. m.
In den ersten drei Jahren wurden jährlich Wahlen durchgeführt. Erst allmählich stabilisierte sich das Vertrauen in den VSM und auch in die Bezirke durch beständige Arbeit und Hilfeleistungen den Musikkapellen gegenüber.
Die Musikkapellen hatten Schwierigkeiten die nötigen Instrumente anzuschaffen, finanzielle Mittel waren kaum vorhanden. Sponsoren trugen viel dazu bei, diesen Mangel zumindest teilweise zu beheben. Mindestens in gleicher Weise aber waren Begeisterung und Einsatzfreude seitens der Musikanten für die positive Entwicklung ausschlaggebend.

Bezirksobmänner seit 1948:
Johann Brunner, 1948
Peter Knapp, 1949 - 1952
Andreas Sapelza, 1952 – 1962
Hans Hinteregger, 1962 – 1989
Helmuth Pescolderung, 1989 – 2007
Johann Hilber, seit 2007

Bezirkskapellmeister seit 1948:
Josef Hochkofler, 1949 – 1952
Hans Niederbacher, 1952 – 1955
Helmut Liensberger, ?
Emil Schwaiger, von 1955 – 1959 und 1968 - 1977
Friedrich Brunner, 1959 – 1968 und 1977 - 1980
Alfred Gasser, 1980 - 1989
Josef Oberschmied, 1989 - 1992
Wilfried Egger, 1992 – 2004
Sigisbert Mutschlechner, seit 2004

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