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Meran

Der Bezirk Meran im Verband Südtiroler Musikkapellen umfasst das Gebiet des Burggrafenamtes von Nals bis Naturns. Dazu gehören die Kurstadt Meran, die Täler Ulten und Passeier, die Gemeinden Hafling und Vöran am Tschögglberg und jene des Deutschnonsbergs. Derzeit zählen 36 Mitgliedskapellen zum Bezirk Meran.

Dieser wurde, parallel zu anderen VSM-Bezirken, 1949 aus der Taufe gehoben. Treibende Kraft war Heinrich Frasnelli, der als erster Bezirkskapellmeister gemeinsam mit dem Obmann Matthias Gamper an der Spitze stand. Schon 1950 trat Anton Metz die Nachfolge von Gamper an und übte sein Amt bis zum Ende der 70er Jahre aus. 1951 wurde in Lana das erste Bezirksmusikfest abgehalten. Auch das erste Landesmusikfest feierte 1951 in Meran seine Premiere. Noch heute findet das Landesmusikfest alle fünf Jahre in der Kurstadt statt. Im Herbst 1958 veranstaltete der Bezirk Meran anlässlich des vierten Bezirksmusikfestes in Meran einen alpenländischen Trachtenwettbewerb.

1977 brach an der Spitze des Bezirksvorstandes eine neue Ära an. Sowohl der Bezirksobmann Anton Metz als auch der Bezirkskapellmeister Ludwig Gstrein legten ihr Amt nieder. Die Nachfolge von Metz trat Hermann Wenter an, während Hans Obkircher auf Gstrein folgte. Obwohl Obkircher sein Amt nur drei Jahre ausübte – bereits 1980 folgte ihm Josef Hanny als Bezirkskapellmeister nach – so blieb er dem Vorstand doch als musikalischer Beirat erhalten und konnte sich vor allem in der Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Institut für Musikerziehung und in der Kapellmeisterausbildung große Verdienste
erwerben. So gelang es, 1989 an der von Obkircher geleiteten Musikschule Meran einen zweijährigen Kapellmeisterlehrgang einzurichten. Bis 2010 hat dieser Lehrgang viele junge Kapellmeister und Kapellmeisterinnen hervorgebracht. Seit dem Herbst 2010 übersiedelte der Kapellmeisterlehrgang an die Musikschule Lana.

Nicht zuletzt unterstützte Josef Hanny dieses Vorhaben als Bezirkskapellmeister. In der Zusammenarbeit mit Obmann Hermann Wenter konnte er die Arbeit im Vorstand in vielfältiger Weise bereichern: z.B. in der Einführung von Bläsertagen für reifere Musikanten auf
Landesebene, in der Gründung eines Bezirksjugendblasorchesters, in der Förderung von kleinen Bläsergruppen usw. Verdienste für das geordnete Marschieren und die Ausbildung der Stabführer erwarben sich vor allem Johann Schweitzer und Albert Klotzner als Bezirksstabführer.

Seit dem Jahr 2000 erfuhr die Jugendarbeit einen großen Aufschwung. Unter der Führung von Bezirkskapellmeister Markus Müller und Bezirksjugendleiter Micheal Matzoll konnte die Zusammenarbeit mit den Musikschulen weiter ausgebaut und vielerorts die Gründung von Jugendkapellen angeregt werden. 2004 legte Hermann Wenter sein Amt nieder und übergab es an den Obermaiser Albert Klotzner. In Anerkennung seiner großen ehrenamtlichen Verdienste wurde Wenter 2005 zum Ehrenobmann des Bezirkes ernannt.

Im Jänner 2010 gab es den bislang letzten Wechsel an der Spitze des VSM-Bezirks Meran: Der Vöraner Stefan Aichner folgte Markus Müller als Bezirkskapellmeister nach. Gemeinsam mit Bezirksobmann Albert Klotzner und den gesamten Bezirksvorstand will er auch in Zukunft erster Ansprechpartner für die 36 Kapellen und die über 1650 Musikantinnen und Musikanten im Bezirk sein.

 

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